Erschöpfung und Burn-out

Für chronische Erschöpfung und ihrer Steigerung, das Burnout-Syndrom, werden in erster Linie psychosoziale Faktoren wie z.B. Stress, Überforderung am Arbeitsplatz (auch am „Arbeitsplatz Familie“), Mobbing, fehlendes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit und ähnliches verantwortlich gemacht. Die herkömmliche Therapie zielt entsprechend darauf ab – je nach Schweregrad mit oder ohne berufliche Auszeit – Entspannungstechniken zu erlernen und Strategien zu erarbeiten, um das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit wieder herzustellen. Bisweilen werden die Patienten auch in psychosomatischen Kliniken behandelt, oft unter Zuhilfenahme von Psychopharmaka.

Unbestritten ist, dass das Klima im Arbeitsleben und oft auch im sozialen Umfeld rauer geworden ist. Hinzu kommt aber, dass wir uns immer weiter von dem entfernen, was man als „artgerechte“ menschliche Lebensweise bezeichnen kann: Eine Ernährung, in der Obst, Gemüse, (Vollkorn-) Getreide, pflanzliche Öle, also eine pflanzliche vollwertige Kost, die Basis bilden; die tägliche Zufuhr einer ausreichenden Menge schadstofffreien, lebendigen Trinkwassers (etwa 350 ml pro 10 kg Körpergewicht); tägliche Bewegung an der frischen Luft; unbeschwerte soziale Beziehungen; Zeit für sich selbst und für Dinge, die einem Freude bereiten.
Die nicht artgerechte Lebensweise führt dazu, dass zu emotionalen Problemen auch noch körperliche hinzu kommen, ganz langsam und schleichend. Der Körper muss durch die Ernährung mit ausreichend „Baumaterial“ versorgt wird, um in unseren Zellen genug Energie produzieren und Glückshormone zusammen bauen zu können, Botenstoffe und Substanzen zu bilden, die Entzündungen anheizen und bremsen, den Schlaf fördern, die Stimmung aufhellen oder den Appetit regulieren. Bei chronischem Stress wird jedoch durch verschiedene Stoffwechselvorgänge ein Vielfaches an Nährstoffen verbraucht, und so schließt sich der Teufelskreis bei Menschen, die sowieso schon schlecht versorgt sind.

Bewährte Maßnahmen/Therapien bei Erschöpfung und Burn-out

Neben verhaltenstherapeutischen und/oder psychotherapeutischen Maßnahmen ist die Therapie auf körperlicher Ebene dringend erforderlich. Werden beide Ebenen berücksichtigt, kann sich die Behandlungsdauer von Erschöpfung/Burnout erheblich verkürzen.
Dank moderner labordiagnostischer Methoden ist das Ausmaß von Erschöpfung/Burnout messbar geworden. Die entsprechenden Parameter geben Auskunft darüber, wie viel Energie die Zellen produzieren können und wie hoch ihre Stressbelastung ist und ob der Körper noch genug Stresshormone produziert, um Stresssituationen überhaupt bewältigen zu können. Anhand der Ergebnisse dieser Untersuchungen kann ein individuelles und effizientes Therapiekonzept erstellt werden.

Wie oben bereits erwähnt, ist eine Ernährung, die auf vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln basiert, ein wichtiger Pfeiler in der körperlichen Behandlung von Erschöpfung/Burnout. Diese Lebensmittel versorgen den Körper mit den Vitalstoffen, die er für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselprozesse und die Energieproduktion in den Kraftwerken jeder einzelnen Zelle benötigt.
Häufig ist bei Menschen mit chronischem Stress der Darm in seiner Funktion gestört. Den gesamten Verdauungsapparat, vom Mund bis zum After, kann man als „Wurzel“ des Menschen bezeichnen. Über ihn werden sämtliche Nährstoffe aufgenommen, die letztlich dafür sorgen, dass im Körper alles reibungslos abläuft. Dr. med. Rauch schreibt in seinem Buch „Die Darmreinigung nach Dr. med. FX Mayr: „Das harmonische Zusammenspiel aller dieser Teile [des Verdauungstraktes] ergibt die normale Verdauung. Verdauen heißt daher nicht, wie die meisten glauben, Stuhl produzieren, sondern verdauen heiß,
die aufgenommene Nahrung mechanisch, chemisch und bakteriell richtig aufzuschließen und in Körpersubstanz und Kraft umzuwandeln. Dabei erfolgt die Aufsaugung der Nährstoffe in das Blut über eine „resorptive Darmfläche“ von der ungefähren Größe von zwei Tennisplätzen;
die unverwerteten Abfallstoffe rechtzeitig auszuscheiden. Das Gegenteil von diesem normalen Verdauungsvorgang sind die üblichen, krankmachenden Gärungs- und Fäulnisprozesse.“
In unserer modernen Zeit beginnt das Problem meist schon bei der mechanischen Zerkleinerung mit den Zähnen. Die goldene Regel lautet: jeden Bissen mindestens 30-mal kauen, denn: Gut gekaut ist halb verdaut. Dann ist die Nahrung soweit zerkleinert, dass sie in den nächsten „Stationen“ optimal weiter aufgeschlossen werden kann. Über die Darmschleimhaut und die Darmbakterien (Darmflora) werden nun die Nährstoffe aus dem Speisebrei ins Blut aufgenommen. Die Schleimhaut und die Darmflora können jedoch durch falsche Ernährung, Alkohol, Medikamente, Lebensmittelzusätze und anderes geschädigt werden. Als Folge entstehen latente Entzündungen, die dazu führen, dass wichtige Mikronährstoffe nicht mehr adäquat aufgenommen werden und das wiederum führt zur Minderversorgung der Zellen mit allen weiteren Konsequenzen. Gleichzeitig werden unverdaute Nahrungsbestandteile ins Blut aufgenommen, was zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen kann.
Durch eine Stuhluntersuchung kann der Zustand des Darms sehr gut beurteilt werden. Die Parameter geben Aufschluss darüber, ob der Darm mit ausreichend gesunden Bakterien besiedelt ist, ob Fäulnis-, Gärungs-, und Entzündungsprozesse im Gang sind.

Wenn die Vitalstoffe, die man durch die Ernährung zu sich genommen hat, nun durch einen gesunden Darm ins Blut aufgenommen worden sind, kann es dennoch sein, dass sie ihren Zielort, die Zelle, nicht erreichen. Das kann daran liegen, dass sogenannte Transportproteine, wie z.B. das Transferrin, das Eisen zu den Zellen transportiert, durch Schwermetalle belegt sind und ihre Funktion somit nicht mehr erfüllen können. Auch Enzyme, die unser Körper für alle chemischen Reaktionen benötigt, können mit toxischen Metallen belegt sein, was zu einer stark reduzierten Aktivität der betroffenen Enzyme führt. Darüber hinaus werden Stoffwechselvorgänge durch Schwermetalle blockiert. Blei, Aluminium, Cadmium, Quecksilber und Co sind also ernst zu nehmende Gesundheitsrisiken. Wir nehmen sie auf z.B. durch Impfungen (Aluminium), Zigarettenrauch (Cadmium), Amalgamfüllungen (Quecksilber), aber auch unsere Nahrungsmittel und Nahrungsmittelzusätze ebenso wie Körperpflegeprodukte und Medikamente enthalten zum Teil Schwermetalle.
Bei Patienten, die unter Erschöpfung/Burnout leiden, sind also auch die Schwermetalle mit in die Diagnostik einzubeziehen.

Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin bei mir in Hamburg, informieren Sie sich über mögliche Behandlungsmethoden und lassen Sie sich ausführlich von mir als Heilpraktikerin beraten.

Judith Kliewe - Heilpraktikerin
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